empathisch gradheraus

Ich schreibe über Menschen, Rhetorik, Führung, Werte und das Leben dazwischen.

Empathisch beschreibt meinen Blick auf Menschen. Ich möchte verstehen, was jemanden bewegt und weshalb eine andere Sicht ebenso begründet sein kann wie meine eigene.

Gradheraus bedeutet für mich, einen Gedanken auch auszusprechen. Wohlwollen und Deutlichkeit gehören dabei zusammen. Ein Text darf widersprechen, eine vertraute Sicht verschieben und gelegentlich unbequem werden. Der Respekt vor dem Menschen bleibt.

So entstehen Essays, Kolumnen und Beobachtungen über das, was uns im Beruf und privat bewegt.

Worüber ich schreibe

Rhetorik und Führung, Werte und Verantwortung, das Älterwerden, Generationen und unser tägliches Miteinander gehören zu den Themen, über die ich schreibe. Oft beginnt ein Text mit einer kleinen Beobachtung: einem Gespräch, einer Begegnung, einem Satz oder einer Erinnerung. Daraus entsteht eine Frage – und manchmal ein Blick auf etwas, das vorher selbstverständlich erschien.

Ein Essay darf eine Frage hinterlassen, eine Kolumne widersprechen und eine kleine Geschichte erst beim Weiterdenken zeigen, weshalb sie erzählenswert war. Was Sie daraus machen, überlasse ich Ihnen!

Lesen, hören, weiterdenken

Einige Gedanken bleiben Texte. Andere werden zu gesprochenen Geschichten, Vorträgen oder irgendwann zu einem Kapitel in einem Buch. Unter Audio finden Sie Geschichten, die ich selbst eingesprochen habe und anschließend ergründend weiterdenke. 

Unter Gedanken sind frei finden Sie meine eigenen Zitate und Aphorismen. Manche begleiten mich seit vielen Jahren, einige haben inzwischen ihren Weg in Bücher anderer Autoren und in Kalender gefunden – darunter Veröffentlichungen von Hermann Simon und Norman Rentrop sowie der Weekview 2026.


Meine Gedanken und Impulse

Ist Verlässlichkeit aus der Zeit gefallen?

Ist Verlässlichkeit tatsächlich aus der Zeit gefallen?Ich glaube das nicht. Mein Verdacht hat eher mit digitalen Kalendern, drei Bildschirmen – und einem 800 Gramm schweren Gegenstand zu tun, der sich seit Jahren erfolgreich weigert, digital zu werden.

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Da, Opa - ein Auto mit-ohne-Dach

Vor dem Urlaub hatte ich geschrieben, dass ich mich auf drei Wochen freue, nach denen ich vermutlich erst einmal Erholung brauche, obwohl ich genau diesen Trubel freiwillig gewählt habe. Jetzt bin ich zurück, ein wenig müde, sehr dankbar und wieder einmal beeindruckt davon, wie viel man über Sprache lernt, wenn man Kindern aufmerksam zuhört.

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Das mach ich freiwillig

𝗗𝗮𝘀 𝗺𝗮𝗰𝗵𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗳𝗿𝗲𝗶𝘄𝗶𝗹𝗹𝗶𝗴.Urlaubszeit, es ist soweit. Was sich anhört wie ein kleiner Reim, ist bei den meisten von uns eher ein Seufzer der Erleichterung, weil es bald losgeht, losgehen kann und auch darf. Und wir sind auch felsenfest davon überzeugt, ihn verdient zu haben, diesen Urlaub. Beschreiben tun wir es mit den herrlichsten Aussichten: endlich entspannen, ausschlafen, in den Tag leben, alle viere von sich strecken oder wahlweise auch mal alle fünfe gerade sein lassen.𝗚𝘂𝘁, 𝗯𝗲𝗶 𝗺𝗶𝗿 𝘀𝗶𝗲𝗵𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝘀 𝗝𝗮𝗵𝗿 𝗴𝗮𝗻𝘇 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗮𝘂𝘀. Drei Wochen extrem früh aufstehen, den ganzen Tag über ohne Pause gefordert sein und abends todmüde ins Bett fallen, damit ich am nächsten Morgen wieder fit bin. Freiwillig und ohne jede Not. Ja, ich freue mich sogar darauf, obwohl ich jetzt schon weiß, dass ich danach mindestens eine Woche Erholung brauche.Also zähle ich die Tage, und die Freude wächst mit jedem einzelnen. Fast wie an Weihnachten zähle ich, wie oft ich noch schlafen muss und mit jedem Tag weniger steigt zugleich die Aufregung.

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ICH - DU - WIR

Wir wünschen uns mehr Rücksicht, mehr Empathie, mehr Bescheidenheit – solange jemand anderes damit anfängt. Vielleicht ist das eigentliche Problem unserer Zeit nicht der Mangel an Werten, sondern die Hoffnung, sie möge immer zuerst der Nachbar leben. Dabei gibt es unendlich viele Wünsche – aber erstaunlich wenige, die wir bereit sind, selbst zu erfüllen...

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Team & Führung

📌Team und Führung 📌Wer Führung wirklich ernst nimmt, gibt Raum – bevor er spricht. In dieser Woche haben wir bei der Hanns-Seidel-Stiftung Begabtenförderung im Seminar „Team und Führung“ in Kloster Banz etwas erlebt, das sich nicht verordnen lässt: Studierende, die denken diskutieren, widersprechen und gemeinsam zu Lösungen kommen, die sie selbst verantwortet haben. Das ist keine Methode sonder Verantwortung durch Haltung. Führung als Mentor zu verstehen bedeutet: nicht zu wissen, was am Ende herauskommt – und es trotzdem zuzulassen. Raum geben für Ideen, die man selbst nicht hätte. Kritik ertragen, die trifft. Lösungen mittragen, die das Team entwickelt hat – nicht man selbst. Die härteste Übung in der Führung ist nicht das Entscheiden. Es ist das Zurücktreten und souverän Raum geben.

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Das Mutterhaus - wo alles begann

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