Manches beginnt damit, dass jemand genauer hinhört.
Gedanken darüber, wie wir denken, fühlen, handeln und miteinander reden.
Mich interessieren die kleinen Begebenheiten des Lebens. Ein Satz im Vorübergehen, eine unerwartete Antwort, eine Begegnung, an die man später noch einmal denkt. Oft beginnt etwas ganz unscheinbar und führt zu einer Frage, die größer ist als der Augenblick, aus dem sie entstanden ist.
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit Rhetorik und mit dem, was zwischen Menschen geschieht: wie wir unser Denken und Fühlen ausdrücken, unser Handeln begründen, unsere Werte erkennen lassen und miteinander ins Gespräch kommen. Mich interessieren die Zwischentöne ebenso wie das deutliche Wort, das gute Argument ebenso wie die Bereitschaft, einem anderen Menschen wirklich zuzuhören.
Auf diesen Seiten schreibe ich darüber, erzähle Geschichten und veröffentliche Gedanken, die mir im Alltag und im Leben begegnen. Manches darf leicht sein, anderes nachdenklich, einiges auch widersprüchlich. Denn das Leben selbst hält sich schließlich ebenfalls nur selten an eine saubere Gliederung.
Zueinander finden. Miteinander reden. Füreinander da sein.
Diese drei Gedanken begleiten mich seit vielen Jahren. Sie beschreiben für mich etwas sehr Menschliches: die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen, miteinander im Gespräch zu bleiben und Verantwortung füreinander zu übernehmen.
Rhetorik spielt dabei eine besondere Rolle. Sie zeigt sich in der Art, wie wir Gedanken und Gefühle ausdrücken, wie wir zuhören, fragen, widersprechen, erzählen und unsere Sicht auf die Welt mit anderen teilen. Verständigung wächst dort, wo Menschen einander wahrnehmen und bereit sind, den Gedanken des anderen wirklich zu hören.
Ihr Leben sind Geschichten. Und die sind oft besser, als Sie denken.
Manche Geschichten erzählen wir gern, andere halten wir für alltäglich und manche haben wir längst vergessen. Doch gerade in diesen kleinen Begebenheiten steckt oft erstaunlich viel von dem, was uns geprägt hat, was wir denken und wie wir anderen Menschen begegnen.
Erzählphilosophie nimmt diese Geschichten auf, fragt weiter und verbindet Erlebtes mit Nachdenken und Gespräch. Wenn Menschen erzählen und einander aufmerksam zuhören, entsteht oft ein Zueinander, aus dem neue Gedanken und manchmal auch ein anderer Blick auf das eigene Leben wachsen.
Empathisch gradheraus
Manchmal genügt ein Satz in einer Begegnung oder eine Nachricht am Morgen, und ein Gedanke lässt mich weiterdenken. Dann schreibe ich darüber – über Menschen, Rhetorik, unser Zusammenleben und die kleinen Merkwürdigkeiten des Alltags. Empathisch freundlich und gradheraus ehrlich.
Mich interessieren Fragen, auf die mehrere Antworten passen, Beobachtungen, die einen zweiten Blick verdienen, und Gedanken, über die sich wunderbar streiten lässt. Empathisch, gelegentlich widersprechend und möglichst immer so, wie ich es auch sagen würde. Empathisch ist der Ort für meine Kolumnen, Essays, Geschichten und persönlichen Gedanken.
Gedanken bekommen eine Stimme
Manche Geschichten schreibe ich auf, andere erzähle ich lieber vor Menschen. In meinen Vorträgen verbinde ich Erlebtes mit Gedanken über Kommunikation und unser Miteinander. Ich möchte dabei etwas anstoßen, das über den Vortrag hinausreicht: einen eigenen Gedanken – und vielleicht ein Gespräch miteinander.
Sunder warumbe
Es gibt eine Art von Arbeit, die auf keiner Rechnung steht und mir doch viel bedeutet. Mit meiner Initiative sunder warumbe gehe ich in Schulen, Vereine und soziale Einrichtungen, erzähle, höre zu und gebe weiter, was ich in vielen Berufsjahren gelernt habe. Dort fühle ich mich meinem Dreiklang besonders nah - Füreinander da sein
Gespräch beginnen
Schreiben Sie mir, worum es geht. Ich lese jede Nachricht selbst und antworte persönlich. Anschließend sprechen wir miteinander und sehen, ob Thema, Zeit und Arbeitsweise zusammenpassen.
Das Mutterhaus - wo alles begann