Du kannst niemals ein guter Anderer sein
Die Anpassung an ein fremdes Ideal oder Vorbild kann überzeugend gelingen. Doch wer sich dauerhaft an Erwartungen, Rollen und erlernten Bildern orientiert, entfernt sich irgendwann von der eigenen Art.
Anpassung ist kein Fortschritt. Anpassung ist der Schaden.
Vielleicht kennen Sie diesen Abstand ebenfalls. Sie erfüllen Ihre Aufgabe, sprechen professionell, entscheiden verantwortlich und wirken nach außen souverän. Und dennoch spüren Sie, dass Ihre Worte, Ihr Auftreten oder Ihre Entscheidungen immer weniger dem entsprechen, was Sie selbst denken und vertreten.
Wer diesen Abstand erkennt, kann den eigenen Weg wieder aufnehmen. Vieles ist längst vorhanden: Erfahrung, Urteilskraft, Sprache und Haltung. Es braucht einen aufmerksamen Blick, die richtigen Fragen und einen Raum, in dem das Eigene wieder hörbar wird.
Wer den eigenen Gedanken und den selbst gewählten Werten wieder näherkommt, spricht anders, entscheidet bewusster und begegnet anderen aufmerksamer. Genau dort zeigt sich, was Kommunikation vermag.
Mein Handwerk ist die Kommunikation – in ihrer ganzen Vielfalt.
Mich interessieren Vorhaben, bei denen Sprache Bedeutung hat. Es kann um eine Entscheidung gehen, um eine neue Aufgabe, einen Konflikt, einen Vortrag, eine Übergabe oder um einen Gedanken, der schon lange da ist und endlich die eigene Sprache finden soll. Ich höre zu, ordne, frage nach und spreche gradheraus aus, was ich wahrnehme. Freundlich im Ton, verbindlich in der Sache und immer auf Augenhöhe.
Auf den Punkt gebracht
Auf den Punkt zu kommen beginnt bei der eigenen Orientierung: Was denke ich, wofür stehe ich und was möchte ich bewirken? Jede Aussage richtet sich zugleich an einen anderen Menschen – an einen Mitarbeiter, eine Kollegin, einen Kunden, einen Partner oder ein Gegenüber, mit dem Verständigung notwendig geworden ist. Dabei geht es um Ihre Sicht, Ihre Erfahrung und die Wirkung, die Sie bereits – oft selbst unterschätzt – positiv und überzeugend ausstrahlen.
Vorträge & Begegnungen
Ein Vortrag soll für ein Thema begeistern, durch Geschichten berühren, zu eigenen Erkenntnissen befähigen und etwas in Bewegung bringen, das über die Begegnung hinaus weiterwirkt. Ich erzähle erlebte Geschichten und Weisheitsgeschichten, in denen sich die Kraft des Erzählens mit rhetorischer Präzision, der Kunst des richtigen Fragens und einem feinen Gespür für kulturelle Prägungen verbindet. So entstehen Gedanken, die leicht zugänglich sind, ihre Tiefe allmählich entfalten und den eigenen Blick erweitern. Jeder Vortrag, jedes Seminar und jedes Werkstattformat entwickelt sich aus dem Thema und den Menschen im Raum – mit persönlicher Handschrift und offen für das, was daraus wachsen kann.
Empathisch gradheraus
Hier schreibe ich über Sprache und Haltung, über das Älterwerden, über Führung, Generationen und über die kleinen Geschichten des Alltags, in denen sich oft mehr Wahrheit findet als in einer großen Theorie. Empathisch beschreibt meinen Blick. Gradheraus beschreibt meine Sprache.
Sunder warumbe
Es gibt eine Art von Arbeit, die auf keiner Rechnung steht und mir doch viel bedeutet. Unter dem Namen sunder warumbe gehe ich in Schulen, Vereine und soziale Einrichtungen, erzähle, höre zu und gebe weiter, was ich in vielen Berufsjahren gelernt habe. Dort fühle ich mich meinem Dreiklang besonders nah.
Ein neuer Lebensabschnitt
Nach mehr als drei Jahrzehnten rhetorikhaus beginnt für mich ein neuer Abschnitt. Ich wähle meine Vorhaben heute bewusst aus und widme mich Büchern, Hörgeschichten, Vorträgen und persönlichen Begegnungen, die etwas Sinnvolles entstehen lassen.
Gespräch beginnen
Schreiben Sie mir, worum es geht. Ich lese jede Nachricht selbst und antworte persönlich. Anschließend sprechen wir miteinander und sehen, ob Thema, Zeit und Arbeitsweise zusammenpassen.
Das Mutterhaus - wo alles begann