Vita

Wenn man Oliver Groß fragt, wer er ist, fällt seine Antwort erstaunlich einfach aus: „Ich bin Ehemann, Vater und Großvater, Freund und Wegbegleiter – und ein Förderer mit einem besonderen Faible für Talente.“

Oliver Groß ist Rhetor, Erzählphilosoph, Autor und Gründer von rhetorikhaus. Seit mehr als drei Jahrzehnten arbeitet er mit Menschen, die Verantwortung tragen, Entscheidungen vertreten, Gespräche führen und vor anderen überzeugen müssen.

 


Früh Verantwortung übernehmen

Mit 23 Jahren übernahm Oliver Groß Führungsverantwortung und erkannte früh, wie eng Führung und Kommunikation miteinander verbunden sind. Die Führungskräfte, für die er verantwortlich war, waren deutlich älter als er und verfügten über mehr Berufs- und Lebenserfahrung. Eine Situation, die ihn lehrte, dass Autorität weit mehr braucht als eine Position. Wer Menschen führen will, muss zuhören können, Gedanken verständlich vermitteln, Entscheidungen überzeugend vertreten und Vertrauen schaffen.

Diese Erkenntnis prägte seinen weiteren beruflichen Weg über mehrere Führungsebenen hinweg bis zur Verantwortung für nahezu 300 Mitarbeitende. Dabei beschäftigten ihn immer wieder grundlegende Fragen: Wie entsteht Vertrauen? Wie finden Worte Gehör? Wie gelingt es, Menschen Orientierung zu geben und zugleich ihre Eigenständigkeit zu achten?

Aus diesen Erfahrungen entwickelte sich sein Verständnis von Rhetorik als einer Fähigkeit, die weit über das überzeugende Sprechen hinausgeht. Sie verbindet Klarheit im Denken mit Verantwortung im Handeln und der Kunst, Menschen zu erreichen, ohne sich selbst oder andere zu verbiegen.

Seine wichtigsten Lehrer

Parallel zu seiner Führungsverantwortung begann Oliver Groß, sich intensiv weiterzubilden. Dazu gehörten unter anderem Train-the-Trainer-Programme am Bratt-Institut und die Arbeit mit erfahrenen Lehrenden wie Dr. Silvia Reischitz. Dabei hatte er einen großen Vorteil: Was er lernte, konnte er unmittelbar in seiner Führungsverantwortung erproben. Theorie und wirklicher Alltag lagen für ihn nah beieinander.

Aus dieser Verbindung entwickelte sich mit den Jahren sein eigener Blick darauf, was Menschen in anspruchsvollen Situationen tatsächlich hilft. Sie war zugleich der Anstoß, eigene, pragmatische Methoden und Werkzeuge für Rhetorik, Gesprächsführung und Führung zu entwickeln.

Besonders wichtig wurde für ihn Dr. Klaus Fallenstein, Philosoph, Bildungs- und Kommunikationswissenschaftler. Über 25 Jahre war er sein Lehrer, fachlicher Wegbegleiter, Partner bei rhetorikhaus und nicht zuletzt verband sie eine innige Freundschaft. Von ihm lernte er, genauer hinzusehen, einen Gedanken gründlich zu prüfen und menschliches Verhalten aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Diese Zusammenarbeit hat sein Verständnis von Rhetorik, Kommunikation und Lernen wesentlich geprägt.

1993 entstand rhetorikhaus  

1993 gründete Oliver Groß rhetorikhaus.

Aus der eigenen Trainingsarbeit wurde ein fachliches Zuhause für Rhetorik, Präsentation, Gesprächsführung und Führung.

Tausende Teilnehmende, Unternehmen, Hochschulen, Verbände und Institutionen haben diese Arbeit geprägt. Heute entwickelt sich rhetorikhaus zunehmend zur institutionellen Fachmarke – mit Netzwerk, Akademie und Lizenzmodellen.


Was ihn heute antreibt

Die Erfahrung ist da. Die Neugier ebenso.
Oliver Groß konzentriert seine persönliche Arbeit heute auf Vorträge, Mentoring, Rede & Auftritt, Erzählphilosophie und den Podcast „1× Leben süß-sauer, bitte!“. Dazu kommen ausgewählte Seminare und Workshops, wenn Thema, Aufgabe und Ziel eine besondere, individuelle Arbeit verlangen.

Immer mit derselben Frage: Was hilft Menschen, klarer zu denken, verständlicher zu kommunizieren und ihren eigenen Maßstab nicht aus den Augen zu verlieren? Und vielleicht ist genau das der rote Faden seines bisherigen Weges: Lebenserfahrung ist ein Vermögen, welches dir keiner nehmen kann.

Seine Gedanken sind frei 


Was alles miteinander verbindet

Je länger ich mit Menschen arbeite, desto stärker beschäftigt mich das, was zwischen ihnen geschieht. Wie finden Menschen trotz unterschiedlicher Erfahrungen und Sichtweisen zueinander? Wie gelingt ein Gespräch, in dem Zuhören und Widerspruch ihren Platz haben? Wie entsteht aus Verständnis auch Verantwortung füreinander?

Daraus ist ein Dreiklang entstanden, der meine Arbeit heute verbindet:

Zueinander finden.
Miteinander reden.
Füreinander da sein.

Vielleicht beschreibt er am besten, worum es mir nach all diesen Jahren geht. Ich freue mich auf unsere Begegnung.

Herzlichst
Oliver Groß


Das Mutterhaus - wo alles begann

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